Was kostet ein Sicherheits­dienst? Alle Preise, Faktoren und Beispiele

Kalkulation am Schreibtisch: eine ausgedruckte Stundenaufstellung neben Laptop, Taschenrechner und Funkgerät

Ein professioneller Sicherheitsdienst kostet in Deutschland in der Regel zwischen 24,50 und 32 Euro pro Stunde und Sicherheitskraft (netto). Dazu kommen tarifliche Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage. Wo Ihr Auftrag in der Spanne liegt, bestimmen Qualifikation, Leistungsumfang, Startzeitraum, Objekt und Technik-Kombination — und dieser Artikel zeigt, was Sie dafür bekommen: ein durchdachtes Sicherheits-System statt bloßer Stunden.

Die Preisspannen je Leistung im Überblick

Leistung Übliche Spanne (netto/Std.) Wo in der Spanne — und warum
Objektschutz24,50-32 €Mittelfeld — Standard-Bewachung, Preis folgt Objektgröße und Einsatzzeiten
Werkschutz24,50-32 €Oberes Drittel — technik-geschulte Kräfte, oft Sachkunde gefordert
Baustellenbewachung24,50-32 €Unteres bis mittleres Drittel — Konzept folgt dem Baufortschritt
Brandwache24,50-32 €Mittelfeld — Aufpreis nur bei sehr kurzfristiger Bereitstellung
Veranstaltungsschutz24,50-32 € je KraftJe nach Aufgabe: Ordner unten, Einlass mit Sachkunde oben
Empfangsdienst24,50-32 €Mittelfeld — Repräsentation und Sprachanforderungen treiben den Preis
Ladendetektiv24,50-32 €Oberes Drittel — Sachkundeprüfung gesetzlich vorgeschrieben
Revier-/Schließdienst (Raum Bamberg)je KontrollfahrtGünstigster Einstieg — niedriger dreistelliger Monatsbetrag möglich
InterventionsdienstBereitschafts- + EinsatzpauschalePlanbare Fixkosten statt Stundensatz

Richtwerte für Franken/Bayern, Stand 2026. Tarifliche Zuschläge kommen je Stunde hinzu: 23 % nachts (20–6 Uhr), 26 % sonntags, 100 % an Feiertagen.

Jede Leistung im Detail: alle Sicherheitsdienstleistungen im Überblick

Die 5 Faktoren, die Ihren Preis bestimmen

  1. Qualifikation der Kräfte: Zwischen einer Kraft mit IHK-Unterrichtung und einer geprüften Schutz- und Sicherheitskraft mit Zusatzqualifikationen (Brandschutzhelfer, Technik-Schulung) liegen mehrere Euro pro Stunde, und oft Welten in der Leistung.
  2. Einsatzzeiten: Tarifliche Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage sind kein Anbieter-Aufschlag, sondern Arbeitsrecht. In Bayern gelten laut Lohntarifvertrag aktuell 23 % Nachtzuschlag (20–6 Uhr), 26 % Sonntagszuschlag und 100 % Feiertagszuschlag — die jeweils aktuellen Sätze veröffentlicht der BDSW in seinen Tarifübersichten. Angebote, in denen sie „weggerechnet" wurden, sind rechtlich nicht zulässig, und ein klares Warnsignal.
  3. Umfang und Dauer: Ein 24/7-Posten wird pro Stunde günstiger kalkuliert als ein einzelner Nachteinsatz; langfristige Verträge günstiger als Kurzaufträge. Ein 24/7-Werkschutzposten ist eine sechsstellige Jahresinvestition, deshalb lohnt das Konzept vor dem Vertrag.
  4. Das Objekt selbst: Größe, Zugänge, Risikolage, Auflagen, eine weitläufige Industrieanlage braucht andere Besetzung als ein Bürogebäude.
  5. Technik-Kombination: Videoüberwachung, Alarmtechnik und Zutrittssysteme können Personalstunden ersetzen. Bestandskunden von FRANKONIA haben durch solche Konzept-Optimierungen bis zu 20 % Kosten gespart, bei gleicher Sicherheit.

Beispiel­rechnungen aus der Praxis

  • Nachtbewachung Gewerbeobjekt (ein Posten, 22–6 Uhr, Mo–Fr): rund 173 Stunden im Monat, alle in der tariflichen Nachtzeit. Basis 173 × 24,50 bis 32 € ≈ 4.240–5.540 €, plus 23 % Nachtzuschlag ≈ 970–1.270 €. Ergebnis: grob 5.210–6.810 €/Monat netto.
  • Baustellenbewachung Wochenende (Fr 18 Uhr – Mo 6 Uhr): 60 Stunden Basis ≈ 1.470–1.920 €, davon 30 Nachtstunden mit 23 % Zuschlag (≈ 170–220 €) und 24 Sonntagsstunden mit 26 % Zuschlag (≈ 150–200 €). Ergebnis: grob 1.790–2.340 € netto pro Wochenende.
  • Brandwache bei BMA-Ausfall (72 Stunden durchgehend, werktags): Basis 72 × 24,50 bis 32 € ≈ 1.760–2.300 €, plus 30 Nachtstunden mit 23 % Zuschlag ≈ 170–220 €. Ergebnis: grob 1.930–2.520 € netto — verglichen mit einem Nutzungsverbot oder Deckungsproblem meist die günstigste Option.

Alle Beispiele vereinfacht und gerundet, netto, ohne Feiertage und individuelle Faktoren. Fällt ein Sonntag oder Feiertag in den Zeitraum, kommen 26 % bzw. 100 % für diese Stunden hinzu — Ihr konkreter Preis steht im unverbindlichen Angebot.

Wie FRANKONIA Premium-Qualität zum besten Preis möglich macht

Seien wir ehrlich: Sicherheit ist in kaum einem Unternehmen die Lieblings-Kostenstelle. Sie trägt nicht direkt zur Wertschöpfung bei — sie muss einfach zuverlässig funktionieren, möglichst wirtschaftlich. Genau aus dieser Erkenntnis haben wir bei FRANKONIA eine Aufgabe gemacht: Unsere gesamte Verwaltung — von der Einsatzplanung über die Dokumentation bis zum Reporting — läuft über KI-automatisierte, digitale Prozesse. Wo andere Anbieter Bürokosten auf den Stundensatz umlegen, halten wir den Apparat schlank und geben den Effizienzvorteil direkt an unsere Kunden weiter.

Das ist der Grund, warum wir zertifizierte Qualität (DIN 77200-1, ISO 9001, DEKRA-geprüft) ab 24,50 Euro pro Stunde anbieten können — und gleichzeitig in jedem Sicherheitskonzept aktiv nach Sparpotenzialen suchen, selbst wenn das weniger Stunden für uns bedeutet. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei uns keine Werbefloskel, sondern das Ergebnis eines bewusst effizienten Systems.

Warum „billig" im Sicherheits­gewerbe teuer wird

Stundensätze deutlich unter 24 Euro sind rechnerisch kaum ohne Abstriche machbar: Tariflohn, Sozialabgaben, Ausrüstung, Schulung und Verwaltung setzen ein Minimum. Gespart wird dann bei Qualifikation, Schichtbesetzung oder Dokumentation, und das merken Sie erst im Schadensfall, wenn die Versicherung Nachweise sehen will. Vergleichen Sie deshalb Leistung und Nachweisbarkeit, nicht nur den Preis.

Der nachhaltigste Hebel für niedrige Kosten ist ohnehin ein anderer: ein aktuelles Sicherheitskonzept. Es kombiniert Personal und Technik so, dass Ihr Schutz laufend effizienter wird, und genau das erfordert Beratung, Analyse und Kompetenz statt Kampfpreise.

So bekommen Sie einen ehrlichen Preis für Ihr Objekt

Seriöse Anbieter nennen Preisspannen offen (wie auf jeder FRANKONIA Leistungsseite) und kalkulieren den Endpreis nach einer Begehung. Bei FRANKONIA ist diese Begehung samt Sicherheitskonzept kostenfrei — Ihr unverbindliches Angebot erhalten Sie innerhalb eines Werktages.

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Häufige Fragen zu den Kosten

Was kostet ein Sicherheits­dienst pro Stunde?

In der Regel 24,50 bis 32 Euro netto pro Stunde und Kraft, abhängig von Qualifikation, Einsatzzeit und Umfang. Spezialisierte Leistungen wie Werkschutz mit technik-geschulten Kräften oder Ladendetektive mit Sachkundeprüfung liegen typischerweise im oberen Drittel dieser Spanne.

Was kostet ein Sicherheits­dienst pro Monat?

Das hängt vom Besetzungsmodell ab: Ein einzelner Nachtposten an Werktagen liegt inklusive des tariflichen Nachtzuschlags grob bei 5.210–6.810 Euro netto monatlich, Revierkontrollen (Raum Bamberg) beginnen bei einem niedrigen dreistelligen Monatsbetrag.

Warum sind die Zuschläge so hoch?

Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschläge sind tariflich vorgeschrieben und gehen an die Sicherheitskräfte. Sie sind nicht verhandelbar: Wer sie nicht zahlt, verstößt gegen geltendes Tarifrecht. Auffällig günstige Pauschalen sind deshalb ein klares Warnsignal.

Kann ich Sicherheits­kosten senken, ohne Sicherheit zu verlieren?

Ja, meist über das Konzept: intelligentere Besetzungszeiten, Technik statt Dauerpräsenz, Kombination von Leistungen. Kunden von FRANKONIA haben so bis zu 20 bzw. 30 % gespart; der Weg dorthin ist die kostenfreie Begehung.

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